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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
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Ich freue mich recht auf deine Ankunft; da wollen wir wieder einmalgemütliche Stunden zusammen verleben. Darum auf und eiligst hieher zu

deinem Freunde

Karl Obrift.

Ant Wort:

I. F. hat sich längst auf die diesjährige Weinlese in Karl's Gesell-schaft gefreut. Aber:

II. Seit einigen Tagen Krankheit in der Familie. (Nähere Aus-führung.) Wärterdienste leisten, da Eltern auch nach anderer Seitein Anspruch genommen seien. Übrigens doch nicht möglich, fröhlichzu sein; von Hause weg, in steter Unruhe leben.

III. Hoffnung, daß Krankheit glücklich vorübergehe und bald sich Ge-legenheit finde, den verabredeten Besuch, wenn auch zu andererZeit, nachzuholen.

B., den 3. September 1877.

Mein Freund!

Kannst du mir noch sagen, wie viele Nußbäume wir haben, großeund kleine? Gelt, das ist dir wieder entfallen? Gewiß! Drum aber mußtdu notwendig in den Erdäpselserien einen Besuch bei uns machen, damitwir mit einander, wie auch schon, die Nüsse von ihren hohen Sitzen Herunter-schwingen können. Das wird eine Lust und eine Freude absetzen! MeinHerz jubelt jetzt schon d'rauf hin! So, mit einer langen Stange bewaffnet,vor den gewaltigen Baum sich hinstellen, eine Rede an ihn halten, auf ihneindringen, daß es rauscht in den Ästen und die Nüsse, erschreckt, zur Erdesich flüchten lieber Freund, das ist nun einmal ein Hauptvergnügen fürmich und gewiß auch für dich! Ich erwarte also täglich deine zusagendeAntwort und verbleibe inzwischen

dein treuer Freund

Otto Merk.

Antwort:

I. R. hat seine Eltern um die bez. Erlaubniß gebeten und Zusageerhalten.

II. Wird also erscheinen, aber Beginn der Ferien erst in acht Tagen.Bitte an den Freund, mit dem Nüsseschwingen, wenn immermöglich, noch so lange zuzuwarten, damit R. die Arbeit vomAnfang bis Ende mitmachen könne. Ausdruck der Freude.

III. Dank für die Einladung.