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Lesebuch für die Primarschulen des Kantons Schaffhausen : 6. Schuljahr / hrsg. von der kantonalen Lesebuchkommission
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leute das Zeichen dazu gegeben hätten. Die Beute solltedann zusaiitmengetragen uitd gleichmäßig unter alle Kriegerverteilt werden. Was aber unsere Vorsahren besondersehrt in dieser wilden Zeit, war, das; sie in dem Sem-pacherbrief atich Bcstiminuitgen aufnahmen, nach welcheitKapellen, Kirchen tlnd Klöster, wenn sie nicht dein Feindedienten, geschont werden mußten und Mißhandlnngen vonFrauen und aitdern Wehrlosen strenge untersagt waren.Diese Vorschriften erinnern uns an die Schutzbestimmungendes Roten Kreuzes in unserer Zeit."

47. Die Appenzellerkriege.

1. Am dritten Erzählabend stellte der Großvater anseine Enkelkinder mehrere Fragen, um sich zu überzeugen,ob die Kinder das Erzählte verstanden hatten. Er fragteunter anderein:Was für Veränderuitgen brachte dieBrunsche Umwälzung in Zürich? Wodurch kameit dieZürcher in Krieg mit Österreich? Wie suchten sie sich vor-der kontinendeit Gefahr zu retten? Wodurch wurde derSentpacherkrieg herbeigeführt? Was ist der Sempacher-brief?" Die Kinder beantworteten alle diese Fragen zurZlifriedenheit des Großvaters. Vor allein war es der hell-ätlgige Johannes, der das Erzählte am lebendigsten auf-gefaßt hatte; aber auch die kleine Hedwig zeigte durchAirtworteii tind Fragen eilt reges Interesse.

Nachher fuhr der Großvater in seiner Erzählung fort.Heute", sagte er,inüßt ihr mir in die Nordostecke desSchweizerlandes folgen. Dell Rhein hinatif ziehen wir, bisdahin, wo die Steinach in den Bodensee fließt, und wohinwohl von dort?"Das wilde Steinachtal hinauf, wieeinst der Glaubensbote Gallus, von dem du uns den letzten