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unseres Weges gehen, fürchtet sie uns nicht; sie hat sich ja vonJugend auf an den Anblick des Menschen gewöhnt und ein-sehen gelernt, daß er ihr kein Leid zufügt.
Sitzen sehen wir die Schwalbe selten, etwa am Ufer desTeiches, auf Telegraphendrähten oder in ihrem Neste. IhreFüße sind klein und zart. Der Schöpfer hat sie zum Fliegeneingerichtet. Ihr Körper ist sehr leicht; denn die Knochen sindhohl und nur mit Lust gefüllt. Mit den langen, schmalen
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Flügeln segelt sie pfeilschnell durch die Lüfte, und mit demGabelschwänze macht sie ihre flinken Bewegungen und Wendungen.
Sie hat ein sehr scharfes Auge und sieht ihre Beute schonvon weitem. Wenn sie den Insekten nahe gekommen ist, sperrtsie ihren Schnabel sehr weit auf und erhäscht diese. Fast den ganzenTag sehen wir sie an der Arbeit,' sie braucht deshalb auch vielNahrung. Aber gerade dadurch, daß sie so viele schädliche Insektenverspeist, ist sie dem Menschen nützlich. Nach Junge.