Doch hinten steht im SchiffeDer Steuermann am RadUnd lenkt mit Blick und GriffeDes schwanken Kieles Pfad,
Weiß klug vorbei zu haltenAm mörderischen Riff,
Die Wellen kühn zu spalten;
Denn ihm gehorcht sein Schiff.
O braver Seemann, zwingeDes Elementes Wut;
O wackres Schifflein, dringeVoran durch Sturm und Flut;
Viel bange Herzen zagen,
Und mit des Sturms GeräuschMischt sich der Kinder Klagen,
Der Frauen Angstgekreisch.
Doch still und unerschrockenSitzt dort abseits ein Kind,
Läßt ruhig sich die LockenZerwühlen von dem Wind,
Blickt stolz ins Meer vom DeckeAls wie von einem Thron,
Weiß nichts von Angst und Schrecke:Des Steuermannes Sohn.
Ihn fragt der Männer einer:
„Dir macht der Sturm nicht angst!Sag an, wie kommt es. Kleiner,
Daß du allein nicht bangst?"
Da wird von trotzigem FeuerDes Knaben Wange rot:
„Mein Vater sitzt am Steuer;
Da hat es keine Not."