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Kehvsirtze: 1. Ein Satz, in welchem zwei oder mehrere gleich-artige Satzglieder zu einem gemeinsamen Satzgliede gehören, heißtzusammengezogener Satz.
2. Die gleichartigen Satzglieder werden entweder bloß zusammen-gestellt oder durch Bindewörter miteinander verbunden.
3. Zwischen die gleichartigen Satzglieder wird ein Beistrich ge-setzt; nur wenn sie mit „und," „oder," „sowohl-als auch," „entweder-oder," „weder-noch" verbunden sind, wird der Beistrich weggelassen.
4. Beiordnende Bindewörter sind:
a. Zusammenstellende: Und, auch, außerdem, nicht nur — son-dern auch, nicht allein — sondern auch, nicht bloß — sondern auch,sowohl — als auch, weder — noch, teils — teils — teils, erstlich —dann — ferner, endlich, nämlich, als, wie.
b. Entgegenstellende: Nicht — sondern, entweder — oder, aber,allein, hingegen, jedoch, dennoch, dessenungeachtet, gleichwohl, dagegen.
c. Begründende: daher, deswegen, deshalb, darum, denn, dem-nach, mithin, somit, also, folglich.
f. Vermischte Verspiele.
an. Einzelne Sätze.
Unmäßigkeit treibt den Verstand aus dem Kopfe, das Geldaus der Tasche, den Ellenbogen durch den Ärmel, die Gesundheitaus dem Körper.
Die Schulkinder sollen gewaschen, gekämmt, reinlich und ehr-bar gekleidet uird mit ihren Schulmaterialien und einem Nastuchversehen sein.
Das Werfen von Steinen und Schneebällen, alles Knallenmit Peitschen, das Schlitten- und Schlittschuhfahren aus Land-straßen und Kirchwegen, das Spielen mit Schußwaffen ist denSchulkindern ernstlich verboten.
Die fleißige Biene summt und sticht, trägt den Bliitenstaubvon den Pflanzen in ihre Wohnung, baut dort daraus Zellenriud Waben, füllt die Zellen mit süßem Honig, ernährt sich vondiesem Honig und läßt auch uns bislveileir davon verkosten.
bb. Aer Aäcker.
Der Bäcker leert die Mehlsäcke in die Mulde, begießt dasMehl mit Wasser, macht den Teig an, säuert und knetet ihn,