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Viertes Schulbuch für Primarschulen / im Auftr. des Erziehungsrates [des Kantons Schwyz]
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das Mädchen fortgeeilt. Auf dem Rückwege habe Anna dieFreude gehabt, das verlorene Geldstück wiederzufinden. Nunwäre sie sogleich zu ihrer Wohltäterin geeilt und habe ihr mitDank den geschenkten Zwanziger zurückgegeben.

7. Die mitleidigen Knaben.

Erzähle: Vier Knaben seien in den Wald gegangen, umErdbeeren zu pflücken. Dort hätten sie eine arme, alte Frauangetroffen, welche Holz gesammelt hätte. Die Knaben hättendie Frau gegrüßt und zu ihr gesagt, sie wollen ihr Holz zusam-mentragen helfen. Sie hätten sich gleich an die Arbeit gemachtund flugs einen großen Haufen beisammen gehabt. Bei derHeimkehr habe jeder der Knaben eine Bürde Holz auf die Schul-tern genommen und in das Haus der alten Frau getragen. Diesehätte den Knaben mit Tränen in den Augen gedankt und ihnenden Segen des Himmels gewünscht.

8. Drr unreinliche Albert.

Erzähle: Albert hätte sich des Morgens selten gewaschen.Sein Gesicht und seine Hände wären stets schmutzig und ekelhaftgewesen. Die Haare hätten struppig und verwildert ausgesehen,weil er nie einen Kamm gebraucht habe. Seine Kleider wärennie rein gewesen, sondern voller Flecken und Unrat. Hefte undBücher hätten aller Arten Schmutz und Tintenflecken, Risse inden Blättern und Eselsohren an den Blattecken gehabt. Wie eraus der Gasse am liebsten im Kote gewatet hätte, so hätte erauch zu Hause alles besudelt, was in seine Hände gekommen sei.Dadurch hätte er es so weit gebracht, daß alle Schüler seinen Um-gang gemieden und Eltern und Lehrer manchen Verdruß an ihmgehabt hätten.

9. Dir klatschhafte Barbara.

Erzähle: Wenn ein Kind in der Schule Strafe bekommenhätte, so hätte Barbara aus dem Wege davon geplaudert undes nach Hause berichtet. Wenn zu Hause etwas vorgefallen odererzählt worden sei, so hätte sie es überall ausgeschwatzt. Von