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und schlechten Absatz fand, forderten seine Lieferanten noch bessereBezahlung. Mit einem tiefen Seufzer ließ er sich aus eine Banknieder, bei sich überlegend, wie ein Ausweg aus seiner schlimmenLage zu finden sei. Wie sein Auge über die Landschaft hinschweiste,bemerkte er einen leichtgeschürzten Handwerksburschen frohen Mutesdie Stratze herausziehen. Der hat's gut, mutzte er bei seinem Anblickunwillkürlich denken.
Der junge Wanderer war unterdessen näher gekommen; aucher beobachtete nun den vornehmen Herrn in der schattigen Laube.Indem er sich den Schweitz von der Stirne wischte und den Staubvon den Schuhen klopfte, sagte er so laut, datz jener es verstehenkonnte: Der hat's gut!
29. Die beiden Pflüge.
In einer Scheune lag verstecktein Pflug, schon ganz mit Rost bedeckt.Er sah mit Neid und stillem Gram,wie blank und glänzend alle Nachtsein Bruder von dem Felde kam.
Da fragt' er einst mit trübem Sinn:Wie kommt's, datz ich so rostig bin,indes du glänzest voll von Pracht?
Bin doch aus gleichem Stoff gemacht!
Sieh, lieber Freund, versetzte der,mein Glanz kommt von der Arbeit her.
3V. Leichtsinn und Fürsorge.
Ein Seidenarbeiter, namens Felix, besuchte einmal das Spitaleiner Stadt, wo einer seiner Bekannten Krankenwärter war. Währendsie durch einen der Säle gingen, ertönten plötzlich aus einem Bettedie Worte: O, mein lieber Felix, bist du da? Felix wandteaugenblicklich das Angesicht gegen die Seite, woher dieser kläglicheRuf kam, und sah, wie ein Kranker sich im Bette aufrichtete, nach