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gleich vieler Wärme, um zu keimen. Während die Kürbis-kerne nur bei bedeutender Wärme aufgehen, vermag sich einErbsensame noch zu entwickeln, wenn die Buben vor Kältedie Hände in die Hosentaschen stecken. Dabei ist das jungePflänzchen doch ein wenig vorsichtig. Die Samenlappen hebtes nicht, wie die Bohne, über die Erde empor, und bei kaltemWetter nimmt es nur wenig Wasser auf; denn je mehr WasserStengel und Blätter enthalten, desto leichter erfrieren sie.Natürlich geht es bei kaltem Wetter auch mit dem Wachstumlangsam vorwärts. Sobald aber die Sonne die Erde rechtdurchwärmt hat, recken sich die Stengel in die Höhe. Siekönnen sich aber allein nicht aufrecht halten. Da machen siees wie die Kinder, dienoch nicht sicher aufihren Füßen stehen undsich darum mit denHändchen an Stühlenund Bänken festhalten.
Hände hat nun dieErbse nicht; aber ander Spitze der ge-fiederten Blätter ist jeeine Ranke, die überall in der Luft herumtastet, ob sie sichnirgends halten könne. Hat sie endlich einen Gegenstanderreicht, so rollt sie sich um diesen zusammen und läßt ihnnicht wieder los. So halten die Blattranken die ganze Pflanzeempor an Luft und Sonnenlicht. Wie die Kinder einanderführen, damit sie weniger fallen, halten auch die Erbsstaudeneinander mit ihren Ranken fest. Findet aber eine Ranke garkeinen festen Gegenstand, so rollt sie sich schließlich in einezierliche Spirale zusammen.
2. Sehr rasch erscheinen auch die Blüten, die man wegenihrer Ähnlichkeit mit einem Schmetterling als Schmetterlings-blüten bezeichnet. So eine Erbsenblüte ist ein wunderbaresGebilde. Das oberste große und meist schön gefärbte Blatt