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Beat, biſt treu und brav; du biſt ein guter Hirte. Sieh, dahaft du ein Sonntagskleid. Du darfſt hier bleiben und ſollſtnoch guten Lohn bekommen.— Alban weinte und wolltebleiben; aber er mußte fort.— Beat wurde von allen geliebtund lebte recht glücklich.
Dieſer Bauer war gerecht. Er belohnte den Guten undſtrafte den Böſen.
32. Der Bauer und ſein Kind.
1. Der Bauer ſteht vor ſeinem Feldund zieht die Stirne kraus in Falten:Ich hab den Acker wohl beſtellt,auf reine Ausſaat ſtreng gehalten;nun ſeh mir eins das Unkraut an!Das hat der böſe Feind getan.
2. Da kommt ſein Knabe hochbeglückt,mit bunten Blüten reich beladen;im Felde hat er ſie gepflückt,Kornblumen ſind es, Mohn und Raden;er jauchzt: Sieh, Vater, nur die Pracht!Die hat der liebe Gott gemacht.
33. Die Ernte.
1. O ſeht das fröhliche Leben auf dem Felde!— DerLandmann hat zwar ſchwere Arbeit; aber er wiſcht ſich denSchweiß aus dem Geſichte, blickt heiter und ſingt ein munteresLied. Hei, wie die blanken Senſen rauſchen und die langen,ſchweren Halme zu Boden ſinken!— Der eine Schnitter dawetzt mit dem Wetzſtein ſeine Senſe; denn ſie muß ſcharf ſein,wenn ſie viele Halme auf einen Hieb durchſchneiden ſoll.
2. Das Roggenfeld iſt bald abgemäht. Es ſteht nur nocheine kleine Ecke. Da hinein hat ſich das Häschen verborgen.