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Drittes Schulbuch für die Volksschulen des Kantons Wallis
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oder er liegt im Grase und betrachtet die weißen, wolli-gen Himmelsschäfchen. Wenn mehrere Knaben beisammensind, so machen sie wohl auch ein Feuer an. Sie legendie mitgebrachten Äpsel in die Asche, oder ein Knabegeht zu den nahen Ackersleuten und erbittet sich einigeErdapfel. Man gibt ihm eine Kappe voll. Dannkommt er mit ihnen zum Hirtenfeuer zurück und legtsie in die heiße Glut. Wenn die Erdapfel gebratensind, so nimmt man sie mit Stecklein aus dem Feuer.Dann werden die schwarzen, rußigen Knollen gegessenund schmecken besser, als dem Reichen sein Zuckerbrot.Von nah und fern ertönt lustig der Gesang und dasGejodel der Hirtenknaben. Sie rufen einander zu vonMatte zu Matte, von Hügel Zu Hügel, und antwortenmit Hellem Jauchzen, so daß es drüben im Walde lautwiderhallt. Es kommt aus ein Dutzend Jauchzer mehroder weniger nicht an! es kostet ja nichts, als den Mundzu öffnen und tüchtig Atem zu schöpfen.

3. Doch die Sonne nähert sich den Bergen. Siegeht langsam, als täte es ihr weh, aus dein schönenTale zu scheiden. Die Schatten der Bäume werdenimmer länger. Da hört man von allen Matten einan-der zurufen:Hei goh! Hei goh!" Man treibt dieKühe zusammen. Den friedlichen Herden folgen dieHirtenknaben und knallen mit ihren Peitschen um die

Wette. Nach Mehrern.

78. Den kladn, der Kund und den kuoks.

1. kin Kund und ein Kakn 8eklo88en kreund-sckatt miteinander und wanderten Zusammen indie kremde. Kine8 Abends konnten sie keine