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Band I.
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seine Frau drinnen jauchzten vor Freude; es war wirklich erreicht;die Arche schwamm hin und her auf den wirklichen Wasser-fluten !

Vorn Boden draussen musste man mehrere hohe, steinerne5 Stufen hinuntersteigen, um ins Waschhaus einzutreten, so dass einehohe Wassermasse da drinnen Platz hatte. Das Wasser stieg nunauch höher und höher; es fing an, den Kindern ein wenig unheim-lich zu werden.

«Sieh, sieh, Willi, wir können ja gar nicht mehr aussteigen»,10 sagte Lili, «und es wird immer noch höher»! Willi schaute sehrbedenklich über den Rand des Zubers hinaus und sagte: «Wennes doch nur nicht immer höher würde! Wir müssen sonst ertrinken» !

Aber es wurde immer höher, immer höher!

Jetzt fing auch Schnurr! an, unruhig zu werden, und sprang1B auf; dadurch machte der Zuber so schreckliche Schwankungen,dass er umzukippen drohte. Das Wasser war aber schon so tief,dass die Kinder gar nicht mehr hinauszuspringen wagten, undjetzt kam ein furchtbarer Schrecken über sie, und beide fingenaus Leibeskräften zu schreien an: «Wir ertrinken! Wir ertrinken!20 Mama! Mama! Battist! Trine! Wir ertrinken»! Und endlich schriensie vor Entsetzen noch ganz ohne Worte und stiessen die fürchter-lichsten Schreie aus. Schnurr! bellte und heulte vor Teilnahmemit. Philomele aber biss und kratzte um sich und miaute ganzwütend; denn jetzt zeigte sich der wahre Charakter der beiden.25 Philomele wollte nicht ins Wasser hinaus und wollte auch nichtim Zuber bleiben, und so gebärdete sie sich, wie eine wilde, undschneuzte und zwickte und kratzte, wo sie hin traf.

Als aber der treue Schnurr! sah, dass auf all sein Geheulkeine Hilfe kam, nahm er auf einmal einen grossen Satz ins Wasser30 und schwamm der Türe zu, schüttelte sich tüchtig und lief davon.Die Kinder aber schrien immer ärger; denn Schnurri hatte demZuber im Hinausspringen noch den gefährlichsten Stoss versetzt.Er lief in hohen Sprüngen zum Wagenschopf hin, wo BattistBohnenstangen glatt schnitt. Der nasse Schnurri sprang auf ihn35 los, riss an seinen Beinkleidern, bellte in ganz ungestümer Weise,zog wieder an Battist und riss und bellte ohne Aufhören.

«Da hat’s was gegeben», sagte Battist, nahm eine der Bohnen-stangen auf die Schulter und dachte: «Man kann nie wissen, wasman braucht», und folgte Schnurri, der jetzt fröhlich vor ihm her40 sprang, dem Waschhaus zu. Hier war soeben alles zusammengerannt:die Mutter, Fräulein Hanenwinkel, die Brüder Jul, Rolf und Huld-