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Band I.
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Das Andenken an seine Mutter blieb Hebel wert und heilig,und er trug es bis zu seinem Tode mit innigem Danke im Herzen.

Als sechzigjähriger Mann schrieb er: „Ich habe schon im dreizehntenJahre meines Lebens meine Mutter verloren; aber der Segen ihrerFrömmigkeit hat mich nie verlassen. Sie hat mich beten gelehrt; 5sie hat mich gelehrt, auf Gott vertrauen, an seine Allgegenwartdenken. Die Liebe vieler Menschen, die an ihrem Grabe weintenund in der Ferne sie ehrten, ist mein bestes Erbteil geworden, und

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Das Hebelhaus in Hausen.

(Aas dem Schatzküstlein Hebelscher Erzählungen, herausgegeben von P. Diehl, Stuttgart. K. Thienemanns Verlag.)

ich bin wohl dabei gefahren“. So hat sie ihm trotz ihres geringenirdischen Gutes einen Reichtum an geistigen Gütern hinterlassen, 10wie jede rechte Mutter sie ihren Kindern schaffen kann.

Nach dem Tode der Mutter wurde das Erbe (Haus, Fahrhabeund Grundstücke) verkauft und der Erlös zur Verwaltung einemVormund übergeben. Sollte nun Hebel, da er eine Waise geworden,seinen stillen Herzenswunsch, ein Pfarrer zu werden, aufgeben 15müssen? Ein sieben bis acht Jahre währendes Studium kosteteschon damals viel Geld, und sein Erbe hätte nicht hingereicht,wenn Hebel nicht seiner Strebsamkeit und seines Fleisses wegenväterliche Freunde gehabt hätte, die ihn kräftig zu unterstützenversprachen. 20