III. Betrachtungen.
214. Die zehn Lebensregeln
des amerikanischen Präsidenten Jefferson lauteten wie folgt:
1. Verschiebe nie auf morgen, was du heute tun kannst!
2. Bemühe nie andere mit dem, was du selbst tun kannst!
3. Gib das Geld nicht eher aus, als bis du es in den Händenhast!
4. Was du nicht brauchst, das kaufe nicht, wenn es auch noch sowohlfeil wäre!
5. Hochmut kostet mehr, als Hunger, Durst und Kälte.
6. Wir werden es nie bereuen, wenig gegessen zu haben.
7. Nichts ist mühsam, wenn wir es willig tun.
8. Wie oft verursachten uns jene Übel Schmerz, die nicht einge-treten sind, die wir aber befürchtet haben!
9. Betrachte jedes Ding von der guten Seite!
10. Bist du ärgerlich, so zähle zehn, ehe du sprichst; bist duzornig, SO zähle hundert! Thomas Jefferson.
1743 — 1826 .
215. Der Schreiner.
Nachbar zu unserer Rechten ist ein Schreiner, einfleissiger Mann, der von früh morgens bis spät abends in seiner
Werkstatt hobelt, hämmert und sägt. Er hat ein Büblein von sechsJahren, das auch ein Schreiner werden will, wenn es erst gross ist.5 Da hat ihm der Vater zu Weihnachten eine grosse Freude ge-macht; denn als es am heiligen Abend in die erleuchtete Stubetrat, siehe, da stand neben dem Christbäumchen eine ganz kleine