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Band I.
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241. Entschuldigung für eine Abwesenheit in der Schule.

Bern, den ....

Hochgeehrter Herr Lehrer!

Entschuldigen Sie gütigst, dass ich heute nicht in die Schulekomme. Meine Eltern müssen nämlich nach A. reisen, um an einem5 Leichenbegängnis teilzunehmen. Sie wollen nun meine kleinerenGeschwister nicht ohne Aufsicht lassen und haben mich deswegenbestimmt, sie in meine Obhut zu nehmen. Gern hätte ich zu diesemZwecke um Erlaubnis zum Wegbleiben aus der Schule bei Ihnennachgesucht. Allein das Telegramm aus A. traf erst gestern abends10 ein, und deshalb konnte ich nicht mehr zu Ihnen kommen. Morgenstelle ich mich wieder ein.

Mit Hochachtung und Liebe bleibe ich Ihr Schüler

Eduard Roth.

242. Dank einer Nichte an eine Tante für ein Geschenk.

Birsfeld, den 20. Sept. 19 . .

Liebe Tante!

Wie sehr hast Du mich gestern an meinem Geburtstag wieder16 überrascht und erfreut! Als ich erwachte, fand ich mein Geburtstags-tischchen von meinen Eltern schon zubereitet. Neben den Gabenvon Vater und Mutter fand ich auch das Paket von Dir, das dieprächtige Schürze enthielt. Vielen herzlichen Dank für das liebeGeschenk! Wie viel Arbeit hast Du Dir wieder meinetwegen ge-20 macht! Denn dass es Deine Hand ist, die so schön sticken kannund die Schürze so prächtig geschmückt hat, das weiss ichwohl. Gewiss werde ich nun auch recht Sorge dazu tragen undjedesmal, wenn ich damit geschmückt bin, Deiner und Deiner Gütegedenken.

26 Empfange denn mit dem Dank und den Grüssen meiner Elternnochmals, liebe Tante, den innigsten Dank und einen herzlichenGruss von

Deiner glücklichen Nichte

«AS

Eledwig.