Band 
Band I.
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7. Wen gegen 0ott der Hochmut stiebt,

Die Weit ihn leicht erschreckt und bricht;

Die Demut vor dem Herren macht8tark gegen Zturm bei Tag und Nacht.

AuguNin Keller.IS05-ISSS.

271. Das Alphorn.

Kus tiefem Schlaf der Senn erwacht.„Was war das für ein Klingen?

Wer blies ins Horn zur Mitternacht,

Als würden Engel singen?"

2. Und lauschend tritt er vor das Haus;Da sieh', in stummem Walten

Drei Männer breiten Schätze aus,

Und einen Kelch sie halten.

3. Es dröhnt ein Ruf wie Donnerschall:„Schau her dies goldne Blinken!

Dein werden diese Schätze all,

Willst meinen Trank du trinken!"

4. Der zweite ruft: „Der Becher meinSoll Wohlstand dir bedeuten;

Das schönste Weideland sei deinUnd lieblich Herdenläuten!"

5. Der dritte beut ein Horn ihm dar:„Willst du dies Kleinod wählen,

Dann wird ein Klingen wunderbarSein schlichtes Lied beseelen!"

6. Es glänzt das Gold; der Herden Laut,Er schmeichelt wie mit Zungen.

Da klingt das Horn so süß und traut,

Des Lied ihn wach gesungen.

7. Da greift der Hirte nach dem HornVoll Sehnsucht und Verlangen.

Ein Donnerschlag, wie Grimm und Zorn!Und Schlaf hält ihn umfangen.

8. Wie er erwacht beim Sonnenstrahl,

Ein Horn liegt ihm zu Füßen.

Er bläst; da lauschen Berg und Tal iDem holden Geistergrüßen.