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306. Die Heimkehr -er Eidgenossen.
(1515.)
Marignano zogen sie her,
Das Antlitz heimwärts gewendet,
Die Schwerter schartig, zerkrümmt den SpeerUnd die Ehre, die Ehre geschändet.
2. Wild loderte dem der Blick und GrimmVon Kampfwut, mühsam verbissen;
Der schwankte, ein finsterer Pilgerim,
Den Leib von Wunden zerrissen.
3. Dort murrte einer im schwarzen Bart:„Versiuchte welsche Erde"!
Ein andrer höhnte: „O stolze Fahrt!
Zum Schafstall kehret die Herde"!
4. Doch als der Gotthard vor ihnen standMit Firnen und Felsenstiegen,
Da klang vom Berg ein Horn ins Land;
Da sahn sie die Heimat liegen.
5. Da warf die Heimat den ersten GrußÜber die Schar der Geschlagnen.
Sie stockten. Den Dienst versagte der FußDem Leib, dem zornig getragnen.
6. Dann stöhnten sie, wie das Tier in Qual,Und wußten sich nicht zu fassen,
Daß sie den Schlachtruhm zum erstenmalEinem andern gelassen.
7. Und rafften sich auf und zogen einher,Wo des Gotthards Tore stehen,
Und zogen und hoben die Augen nicht mehr,Mochten die Heimat nicht sehen!
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Ernst Zahn.1867.
307. Der Rappe -es Komturs.*
(1531.)
Herr Kvnrad Schmid legt' um die Wehr;
Man führt' ihm seinen Rappen her:
* Konrad Schmid, geb. 1476, Komtur, d. h. das Haupt der geistlichen undweltlichen Verwaltung des Johannitersttftes zu Küsnacht bei Zürich, war ZwingltsFreund und sehr bedeutender Mitarbeiter. Im Januar 1528 war er einer der vier