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Band I.
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3. Aus Fenster stellte die Lampe'sie .

Und wartete an sieben Jahr;

Die Schiffer alle kannten ihr Licht,

Das brannte hell und klar.

4. Sieben Jahre und sieben noch.

„Lösch' doch deine Lampe aus"!

Sie schüttelte ihren weißen Kopf:

„Er kommt doch einmal nach Hans".

5. Und eines Nachts, und die See ging schwer,Und sie sahen, am Fenster brannte kein Licht;

Da sprachen sie: „Er ist heimgekehrt;

Ihr Glaube trog sie nicht".

6. Und morgens sie wollten den Bruder sehn;Im Hafen war kein Schiff, kein Boot,

Und sie gingen und fanden die Lampe leer,

Und Karen saß und >var tot.

Gustav Falke.1853.

I 525. Der Lotse.

H. „siehst du die Briggs da auf den Wellen?Sie steuert falsch; sie treibt hereinUnd muß am vorgebirg zerschellen,

Lenkt sie nicht augenblicklich ein.

2. Ich muß hinaus, daß ich sie leite" I„„Gehst du ins offne Wasser vor,

So legt dein Boot sich auf die SeiteUnd richtet nimmer sich empor"".

z. „Allein ich sinke nicht vergebens,wenn sie mein letzter Ruf belehrt;Ein ganzes Schiff voll jungen LebensIst wohl ein altes Leben wert.

H. Gib mir das Sprachrohr I Schifflein, eile!Es ist die letzte, höchste Not" Ivor fliegendem Sturme, gleich dem Pfeile,ffin durch die Scheeren eilt das Boot.

5. Jetzt ist es aus dem Alippenrande.

„Links müßt ihr steuern" I hallt ein Schrei.

Kiel oben treibt das Boot zu Lande,

Und sicher fährt die Brigg vorbei.

S). lud. Giesebrecht.H7S2—;8T3.

> «Ein schnellsegelndes Schiff mit zwei Masten.