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Band I.
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358. Der Sterrrenhinimel.

ie Nacht kommt, und es dunkelt;

Ein Helles Sternlein funkelt,

Seht dort, schon überm Wald!

Ein zweites folgt, ein kleines,

Ein drittes — wieder eines,

Und mehr als hundert sind es bald.

2. Und bald ist's ein GewimmelVon Sternen rings am Himmel,

Die niemand zählen kann.

Dicht wird es, immer dichter;

Wer zündet wohl die LichterUnd hellen Lichtlein alle an?

3. Das Funkeln war, der Schimmer,

Mein Kind, von je und immer;

Gott hat sie angefacht,

Als Himmel er und ErdeMit seinem Wort: „Es werde"!

Aus ödem Nichts hervorgebracht.

Aus „Freundl. Stimmen".

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■•SiarVSÄ

359. Wächter Mond.

1. Es goht der Monschyn über FäldUnd luegt 's Land y und us,

Und ufem Wäg so chunnt er baldI Garte vorem Hus.

2. Er düßelet zum Fünfter yAs Bcttli bi der WandUnd het im Schlof mys Büebli

g'chüßt

Und g'strychlet mit der Hand.

3. Und lysli goht er wieder fürt;Doch dusse blybt er stohUnd luegt dür 's Gäßli uf und

ab,

Wär no möcht cho und goh. —

4. Und chunnt no öpper 's Strößli uf,So winkt er: „Pst, gib acht!

Gang süferli bim Huus verby,

As 's Büebli nit erwacht!"

Joseph Reinhart.1875.

Schmid, Lesebuch I. 2. Aufl.

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