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Band I.
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371. Herbstwind.

anz hat mit Grau der Himmel sich verhängt;a Jf Herbstwind steht auf und sucht sich Zeitvertreib.

M Dem Wandrer läuft er auf der Straße nach,

Reißt ihm den Hut ab, rollt den vor sich herMit tollem Jauchzen, wie ein wildes Kind.

Den Bettler jagt er auf vom feuchten SteinMit „Fort von hier"! und schilt noch hinter ihm.

Mit alten Wetterfahnen plagt er sich,

Unmutig, wenn's ihm nicht gelingen will,

Sie umzudrehn. Dann schleicht er auf den ZehenEin Stückchen Weges, und auf einmal faßtEr einen Baum mit wütender Gewalt:

„Noch ein paar Blätter sind darauf. Herunter"!

Und schüttelt ihn aus Odem und Besinnung.

Wo noch am Rain Maßliebchen, halb erstarrt,

Verbargen sich, fährt er sie zornig an,

Wie arme Kinderchen ein rauher Förster,

Der sie beim Reisigsuchen trifft im Wald,

Daß sie erschrocken ihre Köpfchen senkenUnd niederducken in der Blätter Schoß.

Jetzt ist gut wohnen unter sicherm Dach,

Frieden am Tisch und Feuer auf dem Herd.

Und wer das hat, gedenk' der Armen auch!

Johannes Trojan.1837 .

I

372. Winter.

haben wir den Winter doch gefürchtet,

Als ob er selber ein Knecht Ruprecht wär'!'S ist wahr, mitunter zieht er auch GesichterUnd brummt und macht Spektakel, heult ums Haus,5 Verschüttet Weg und Steg mit Schnee, daß manNicht weiß wohin und fast im Wald verirrt.

Und was den Frost betrifft, da ist er Meister:

Wen er nicht leiden kann, dem macht aus BosheitEr rote Nasen und verfrorne Füße.

10 Es ist schon arg; doch ist es einmal so. —

Wie aber der Knecht Ruprecht braven Kindern,

Die sich nicht fürchten und die Spaß verstehn,

Auch Freude bringt, so tut's der Winter auch.

An klaren Tagen, ivann der Teich voll Eis