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Band I.
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2. Bei deinem Einzug decktest du den SeeZu unsrer Lust mit spiegelglattem Eise;

Auf alle Wege streutest du den Schnee;

Hei, wie der Schlitten schoß! Blitzschnelle Reise!

Den Schneeball bot'st du uns zum muntern Spiel;

Den großen Schneemann mit dem BesenstielHalfst du uns formen und die Burgen bauen,

Stolz anzuschauen.

3. Du ließest still im lauen FrühlingswindDie Wiesen grünen und die Blümlein sprießen,

Damit ein jedes, auch das ärmste Kind,

Sein Teil der Lenzesfreude mög' genießen.

Du wiesest uns die Primeln dort am BachUnd liefst mit uns den bunten Faltern nach.

Wie gut du warst in all den Frühlingstagen,

'S ist kaum zu sagen!

4. War dann der Sommer da, wie war's so gut,Beim Erlenbusch im kühlen Bach zu baden

Und singend, voller Lust und ÜbermutZu folgen dir auf all den frohen Pfaden!

Bald gingst du mit uns in die Kirschen, baldZum Beerenschmaus im kühlen TannenwaldUnd schmücktest freundlich uns die SchattenhüteMit Laub und Blüte.

5. Im Herbste färbtest du die Trauben blauUnd schütteltest das Obst uns von den Zweigen;

Du triebst mit uns das Vieh zur grünen AuUnd halfst uns, wenn wir bei der Sonne NeigenKartoffeln brieten an dem Feuerlein,

Umwallt von Rauch und rötlich-hellem Schein;

Dann kam der liebe Mond am HimmelsbogenHeraufgezogen.

6. Jetzt legt der Schnee sich wieder auf das Land,Und du willst, freundlich' Jahr, nun weiter wandern.Es sei verronnen, sagen sie, der Sand,

Du müssest Platz jetzt machen einem andern.

Du weißt nicht, wie der Abschied weh uns tut;

Denn du, o lieber Gast, du warst so gut;

Einpfang' den Dank dafür in letzter StundeAus Kindermunde!

Aus „Freund!. Stimmen".