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Band I.
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400. Die Gemse.

1. Gejagt von der Menschen Habsucht und Gier.

Lebt die Gemse im wildesten Bergrevier.

Wo kaum noch ein Kraut oder Grashalm gedeiht.

3n den rauhesten Klüften, versprengt und zerstreut.

2. Doch wie sehr auch gehetzt und müde gejagt.

Bon Angst gequält und von Not geplagt.

Lebt die Gemse lieber auf Bergen frei.

Als sorglos im Tal in der Sklaverei.

3. Wie schaut sie so kühn hinaus in die Welt.

Für die junge Herds als Hochwacht bestellt!

Wie rennt und springt sie auf steilem Grat.

Wohin ihr kein Jäger, kein Feind mehr naht!

4. Und wie der Gemse auf ihrer FluchtSchutz bietet der Berg. die wilde Schlucht.

So. Schweiz, sei du noch Schirm und SchildFür der Freiheit gehetztes Edelwild!

Julius Laüuff.

401. D'r Älpler im Herbst.

V

<J§rt?oi ho! Jtz geit's dem Täli zue

Mit Geiß u Schaf, mit Chalb u Chue.De Gräte na schneit es.

U nit meh lang geit es,

Ist üsi Alp so >vyß wie d'Flueh.

2. Hoi ho! D'Fahrtreichle henk jtz aU d'Rieme mit de Glogge dra!

Chunnt Ryfe-n-u Nebel,

Mag Schägg u d'r GabelMe chum meh no-n-es Stündli bha.

3. Hoi ho! Jtz unter d'sRäf! Ade!

Mys Hüttli gseh-ni- lang nit meh.

D'Ahorne danebe

Scho glänze wie d'RebeUm Twann u-n-ume Bielersee.

Schmid, Lesebuch I. 2. Auflage.

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