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Band I.
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521
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411. Der Lohn -er Arbeit. ,

Der Amboß schweigt, und der Lsammer ruht;Der dampfenden Esse verglimmende GlutDurchleuchtet, gleich einem verschwindenden Traum,Ersterbenden Scheines den dämmernden Raum, „Und leise beginnt um das ruhlose LebenDer Abend den Schleier der Ruhe zu weben.

2. Der wackere Schmied, ein Mann voller Kraft,Lsat redlich vom Morgen zum Abend geschafft,

Den Lsammer geschwungen, daß mächtig erklangDer Arbeit hochherrlicher Lobgesang.

Nun ruht er und schaut aus all seinen MühenDie seltene Blume des Glückes erblühen.

3. Denn kaum war verklungen der letzte Klang,

Ein herzliebes Mädchen den Vater umschlang.

Fürwahr, kein König auf goldenem ThronEmpfand je süßeren Liebeslohn!

Mag Gold ihm und Macht als das höchste erscheinen,Dir, wackerer Mann, ist's die Liebe der Deinen.

Johannes Brassel.* 848 .

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412. Abendfeier.

(Aus den „Ausgewählten Gedichten." Stuttgart, 1901.)

Lampe wirft in ruhevollem SchimmerIhr Dämmerlicht

Um Tisch und Bett durchs enge, kleine ZimmerUnd flackert nicht.

2. Das Reisig knistert heimlich im Kamineund flammt und knackt;

Altväteruhr dort an der BettgardineTickt müden Takt.

Z. Die Eltern lesen in vergilbter BibelEinträchtiglich;

Die Kinder in die bunte BilderfibelVertiefen sich.