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Band I.
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4. Großmutter spinnt am Rade freundlich leise,

Gedankenvoll

Und summt und murmelt eine liebe Weise,

Die längst verscholl.

5. Doch draußen wirft aus Fenster dürre Reiser

Der Herbstessturm;

Die Wetterfahne knarrt unheimlich heiserVom nahen Turm.

6. „Was kümmert uns des Wetters wildes Schauern,

Was Sturm und Wind,

Wenn wir in Lieb' in unsern sichern MauernBeisammen sind" ?

Ernst Ziel.1841.

413. (Srmuttgung.

1. Sei stark, mein Herz! Er-

trage still

Der Seele tiefes Leid!

Denk, daß der Herr es also will.Der fesselt und befreit.

2. Und traf dich seine Hand

auch schwer.

In Demut nimm es anlEr legt auf keine Schulter mehr.Als sie ertragen kann.

3. Er weiß es, was am besten

ist;

Er weiß es, er allein.

Er weiß, daß du bekümmert bist;Drum gib dich mutig drein!

4. Was nützt dein Jammern?

Sasse Mut!

Still' deiner Tränen Lauf!

Sie stacheln nur des Schmerzes GlutZu hellen Flammen auf.

5. Und wenn du Trän' auf Träne häufstUnd weinest Jahr um Jahr:

Es kommt die Zeit, wo du begreifst.

Daß alles Segnung war.

Friedrich Halm.1806—187t.