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4. Mit Gott! — das ist so wunderleicht!
Und doch, so weit der Himmel reicht,
So weit hin wandeln Tag und Nacht,
Dies Wort hat wundergroße Macht.
5. Fürwahr, das ist ein sel’ger Mann,
Der’s recht von Herzen sagen kann.
Er wird so stark, daß selbst der TodDemütig naht und nimmer droht.
6. Wohlan, so sprich zur Abendruh’,
Zum Morgenlichte sag es du:
Mit Gott! Mit Gott! — So fang es an,
Dein Tagewerk, so schließ es dann! (Hermann Kletke.)
3. Zur Nacht.
1. Verrauscht ist das Getümmel,
Die stille Nacht bricht an;
Der Mond am hohen HimmelGeht schweigend seine Bahn.
2. Ich falte froh die Hände;
Ich weiß, du wachst bei mir!
Mein Gott und Vater, wendeDein Antlitz nie von mir!
3. Du blickst durchs SterngefunkelHier in mein Kämmerlein;
Zu tief ist dir kein Dunkel,
Du leuchtest doch hinein.
4. Dein Blick voll Liehe scheinetAuf uns mit Trost und Ruh’,
Und wo ein Auge weinet,
Drückst du es leise zu.
(Hermann Kletke.)