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ich glaube fest, daß er auch dich segnen wird." — Und er hat'sgetan. Bei den Nordamerikanern hat Georg Washington sich durchTapferkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und Frömmigkeit ein solches An-denken erworben, daß er unter ihnen heute noch genannt wird:„Der Erste im Kriege, der Erste im Frieden und der Erste imHerzen seiner Landsleute. (Berner Lesebuch.)
33. Das Angebinde.
Als nun die Zeit erfüllet war und der Geburtstag des Va-ters herbei kam, da sammelten die drei jüngsten Kinder Blumen,die allerschönsten, ganz heimlich, und flochten sie, daß es der Vaternicht sah, zum schönen Kranz, und konnten die ganze Nacht keinAuge zutun.
Und als der Tag erwachte, gingen ste alle drei in des Va-ters Kämmerlein mit bloßen Füßchen, daß es der Vater nicht höre,und trugen den Blumenkranz alle drei und legten ihn auf des Va-ters Bett, ganz leise, daß es der Vater nicht merke. Der Vatermerkte es wohl; aber er tat, als ob er schliefe.
Und als es nun Morgen war, da kam der Vater und hatteden schönen Blumenkranz und sagte: „Wo sind die Engelein,die mich bekränzt haben in der Nacht, da ich schlief?" Die Kin-der kamen und hingen an ihm, küßten den Vater und warenvoll Freude.
Da kam ein Mann, ein Bote, der brachte ein feines rundesFäßlein mit Reifen; darinnen war schöner Wein, von Hochheimzu Hause, das Herz des Vaters zu erfreuen. Da war der Vatererfreuet, als er sah, daß der älteste Sohn es gesendet, und dieKinder tanzten um den Vater und um das Fäßlein. Darnach tratder Vater an den Tisch und fand ein feines, großes Blatt, daraufwar ein schöner und frommer Gesang von dem zweiten Sohne,der aus der Fremde heimgekommen war. Und als der Vater eslas, da lächelte er, und die Tränen sielen auf das Blatt.
Da sahen die drei Kleinen den Vater an und sagten: ^LieberVater, nicht wahr, wir können noch nichts, geben und nichts ser-