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sonst würde uns der Spaß verdorben. Meine Eltern haben mirdie Erlaubnis zum Mitgehen sehr gern gegeben. Sie wünschen,daß ich mich möglichst viel in freier Luft bewege.
Mit freundlichen Grüßen an Dich und die lieben Deinigen
Deine
Wilhelmine Roth.
116 . a.
Liestal, den 21. August 1904.
Meine liebe Friederike!
Als ich Dich am vorigen Freitag besuchte, zeigtest Du mirein sehr hübsches Tuch, das Du selber gehäkelt hast. Am 30.September ist nun der Geburtstag meiner lieben Mutter. Dazumöchte ich ihr gern eine kleine Freude bereiten. Jetzt bin ich nachlängerem Nachdenken zu dem Entschluß gekommen, ihr ein solchesTuch zu häkeln. Bitte, schicke mir doch das von Dir verfertigteauf einige Tage hierher und gib mir das Muster an, wonach esgehäkelt ist! Ich werde Dir das Tuch mit bestem Danke raschwieder zustellen.
Gewiß erfüllst Du gern die Bitte Deiner
Agnes Koch.
b. Antwort.
Basel, den 23. August 1904.Meine liebe Agnes!
Wie gern erfülle ich Deine Bitte! Anbei erhältst Du dasTuch und eine genaue Vorschrift zur Herstellung desselben. Erstereskannst Du behalten, solange es Dir wünschenswert erscheint. Beider jetzigen Witterung braucht man solche Tücher ja doch nicht.Die Beschreibung des Häkelmusters aber kannst Du ganz behalten.