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Nun wünsche ich Dir nur, daß Dir die Arbeit recht gut gelingt.Hoffentlich merkt Deine liebe Mutter nicht, welche ÜberraschungDu ihr bereiten willst. Die Freude wird dann um so größer sein.
Auch zu fernern Gefälligkeiten wirst Du stets gern bereitfinden
Deine
Friederike Berger.
117 .
Sissach, den 16. Dezember 1904.
Liebe Luise!
In unsern Wäldern wächst ein Pflänzchen, dessen Blättersehr gut zur Bereitung eines Teeaufgusses benutzt werden können.Dieser Tee ähnelt in Geschmack und Duft dem chinesischen, istaber ganz harmlos und regt namentlich nicht auf. Jenes Pflänzchenist die Erdbeere. Junge, zarte Erdbeerblätter werden in der Blüte-zeit an recht sonnigen Plätzen gepflückt. Dann trocknet man siean der Sonne oder vorsichtig in gelinder Ofenwärme und be-wahrt sie in fest verschlossenen Büchsen oder Gläsern auf. Auchjunge Blätter der Brombeere, der Himbeere und Preißelbeereliefern einen wohlschmeckenden Tee.
Einen Versuch mit Erdbeerblättern empfiehlt Dir sehr
Deine
Emma Friedlein.
118 . a.
Aesch, den 9. September 1904.
Lieber Robert!
Das hübsche Büchlein vom Tierschutzverein, das ich Dir beimeinem gestrigen Besuche zeigte, fehlt mir leider. Es gefiel auchDir sehr gut, und wir haben gemeinschaftlich lange darin ge-