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6. So goht’s, wenn dort am HimmelszeltDas Liechtli heiter brennt;
’s wird still und gmüetlig in der Welt,
’s bet alle Strit en End,
Und Gottesfride weiht dur d’Luft
Und über d’Erde Himmelsduft. (Jonas Breitensteil:
134. Sonntagsfrühe.
1. Der Samstig bet zum Sunntig gsait:„Jez han-i alli schlofe gleit;
„Si sin vorn Schaffe her und hi„Gar sollt müed und schläfrig gsi,
„Und ’s goht-mer schier gar selber so,
„J cha fast uf kei Bei meh stoh.“
2. So seit-er und wo’s zwölfi Schlacht,Se sinkt-er aben in d’Mitternacht.
Der Sunntig sait: „Jez isch’s an mir!“Gar still und heimli bschließt-er d’Tür;
Er duselet hinter de Sterne noUnd cha schier gar nit obsi cho.
3. Doch endli ribt-er d’Auge us,
Er chunt der Sunn an Tür und Hus;
Si schloft im stille Chämmerli;
Er pöpperlet am Lädemli,
Er rüeft der Sunne: „D’Zit isch do!“
Si sait: „J chumm enanderno!“ —
4. Und lisli uf de Zeche gehtUnd fründli uf de Berge stobt
Der Sunntig, und ’s schloft alles no,
Es siht und hört-en niemes goh,
Er chunnt ins Dorf mit stillem Tritt,
Und winkt im Guhl: „Verrot-mi nit!“