Band 
Erster Teil.
Seite
147
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— 147 —

3. Und Gärten ab und Gärten ufHen alli Scheie Chäppli uf;

Sie stöhn wie großi Here do,

Si meine, ’s heig’s sust niemes so.

Der Nußbaum bet doch au si SachUnd’s Here Hus und’s Chilchedach.

4. Und wo-me luegt, isch Schnee und Schnee,Me siht kei Stroß und Fueßweg meh.

Meng Somechörnli, chlei und zart,

Lit unterm Bode wohl verwahrt,

Und schnei’s, so lang es schneie mag,

Es wartet uf si Ostertag.

5. Meng Summervögeli schöner ArtLit unterm Bode wohl verwahrt,

Es het kei Chummer und kei ChlagUnd wartet uf si Ostertag;

Und gang’s au lang, er chunt emol,

Und sider schloft’s, und ’s isch-em wohl.

6. Doch wenn im Früehlig ’s Scliwälmli singtUnd d’ Sunnewärmi abedringt,

Potz tausig? wacht’s in jedem GrabUnd streift si Totehemdli ab.

Wo numme-n au e Löchli isch,

Schlieft ’s Leben use jung und frisch. —>

7. Do fliegt e hungrig Spätzli her!

E Brösli Brot wär si Bigehr.

Es luegt ein so verbärmtli a,

’s het sider nächte nüt me gha.

Gell, Bürstli, seil isch and’ri Zit,

Wenn ’s Chorn in alle Füre lit?