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144. Der November.
Hei, wie der Sturm schon um die Fenster heult! Hei, wieder Regen an den Scheiben klappert! Die Wege, auf denen derWagen sonst so schnell am Berge vorüberrollte, stehn voll Schlamm,kaum zu befahren, und der klare Waldbach, in dem sonst dieFische über Kieseln schwammen, ist jetzt ein wilder Strom. Dasist eine traurige Zeit! — Und doch, ei seht! da kommt die Sonnewieder, und im Wald wird's hell und schön. Jetzt kommt undnützt die Zeit und sammelt Holz und Reisig! Schleicht der Winterdann herbei und jagt uns in die Stuben, so laßt ihn kommen!Wir haben eingesammelt, was wir brauchen. Und prasselt erstdas Reisig hinterm Ofen, und kocht die Mutter dran uns warmeSuppen, und steckt der Vater dran sein Pfeifchen an, da magHerr Winter draußen stehn und heulen und an die Fenster werfenSchnee und Eis; wir lachen ihn nur aus und laufen munter, ihinrecht zum Possen, in den Sturm hinaus, und ballen Schnee und werfenuns damit; und kommt ein Bettler an die Tür, wir haben Vorratja an Holz und Reisig, wir geben ihm davon; denn er ist altund schwach, und wir sind jung und frisch, und wer sich rührt imFrost, dem tut er gut. (Remick)
145. Der Winter.
’ 1. Isch echt do obe Bauwele feil?
Sie schütten eim e redli TeilIn d’ Gärten aben und ufs Hus,
Es schneit doch au, es isch e Grus,
Und ’s hangt no menge Wage vollAm Himmel obe, merk-i wol.
2. Und wo-n-e Ma vo witem lauft,
So het-er vo der Bauwele gehaust;
Er treit-se-n uf der Achsle noUnd uffem Huet und lauft dervo.
Was laufsch denn so, du närsche Ma?
De wirsch-se doch nit gstohle ha?