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Seht Häuser von Pappe mit rotem DachUnd drin ein zierliches, kleines Gemach;
Seht Schuhe und Kleider und Tücher und Hut,Gewiß, das steht zu dem Feste gut;
Auch Teller und Töpfe von blankem ZinnUnd Pfefferkuchen und Mandeln darin!
Hier Peitschen und Wagen, ein Pferdchen gar wild,Dort zum Zusammensetzen ein Bild,
Hier Schreibebücher; ein Püppchen ganz kleinWird dort gewiß in der Wiege sein.
Auch herrliche Bücher sind aufgestellt;
Von tausend Lichtern ist alles erhellt.
Doch nur von den schönen Sachen bekomm’,
Wer artig war, verträglich und fromm!
Wer folgsam den guten Eltern warUnd fleißig gelernt hat in diesem Jahr,
Wer oft an den liehen Gott gedacht,
Dem hat das Christkind viel Schönes gebracht!Unartige Kinder dürfen nicht 'rein,
Für sie wird wohl nur die Rute sein! —
Drum, wollt ihr am heiligen Abend euch freun,
So rat ich euch, Kinder, stets artig zu sein!
(Chamisso.)
151. Rätsel.
Ein Baum mit einem Dutzend Äste,
Auf jedem Ast vier Nester feste,
Und sieben Junge in jedem Neste. (Sutermeister.)
152. Warum das Schneeglöckchen einFrühaufchen ist.
Alle Blumen schlafen noch. Die Bäume haben nochdie Winterröckchen um ihre Knospen, manche sogar einenPelzkragen. Am Berge liegt noch viel Schnee, und früh-morgens hangen noch die Reifsternchen an den dürren Gras-