Band 
Erster Teil.
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Völkchen getan? Du mit deinen großen Händen kannst doch keineeinzige Straße aufbauen so kunstvoll wie mein kleines Völkchen ba!"

Wißt ihr aber, wer der Riese war? Das war ein Mensch,so groß, wie ihr. Aber was für eine Stadt ich meine, und werdas kleine, fleißige Volk ist, und wer der Herr des Waldes, dassollt ihr erraten. Und dann geht hinaus in den Wald undbesuchet die Stadt und das Völkchen und lernet von ihm. (Campe.)

193. Die Ameise.

1. Du fauler Tropf, der müßig ist.

Die Ameis' schau' mal an;

Dein' Meisterin sie worden ist.

Die dich viel lehren kann!

2. Schau', wie sie ist ergebenDer Arbeit Tag und Nacht!

Schäm' dich, wenn du dein Leben

In Faulheit zugebracht! (Wunderhorn.)

194. Rätsel.

Es ist ein kleiner Soldat,

Der ein giftig Spießlein hat.

Täglich zieht er mit Gesang ins Feld;

Nur im Winter bleibt er in dem Zelt.

Er erobert ohne Zahl

Die schönsten Schlößlein zu Berg und Tal,

Er bricht in ihre Keller einUnd trinkt aus gold’nen BecherleinImmer neuen, süßen Wein.

Dann füllt mit feinem Mehl er jede HandUnd haut zu Hause Kammern, Wand an Wand,

Die Kammern füllet er mit süßem MostUnd sorgt im Sommer für des Winters Kost,

Und wäre jedermann so arbeitsam wie er,

So gäb’s im Lande keine Bettler mehr.

(Eberhards Lesebuch.)