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Pferd und in einiger Entfernung ein Stück Fleisch, auf einemHäuflein Holz, woraus die Absicht, das Fleisch zu braten,deutlich hervorging; allein das Holz war nicht angebrannt.
Mit wenigen Ausnahmen wurden sämtliche Leichen aufdem alten Kirchhof außerhalb des Dorfes Trimbach beerdigt.Ein Denkmal, das uns, sobald wir den Tunnel verlassen, aufder rechten Seite der Bahn in die Augen fällt, ziert jetzt diesesgroße Grab. Das Unglück hat 63 Menschen das Leben ge-kostet, von denen 11 bei den Rettungsversuchen umgekommensind. Unter den Verschütteten waren 26 Schweizer, dieübrigen Engländer, Deutsche und Italiener. Für die Witwenund Waisen der gefallenen Helden wurde aufs beste gesorgt.
(A. S. nach „Heimatkunde von Läufelfingen“.)
206. Das Erdbeben in Basel.
Am Lukastag, d. i. am 18. Oktober des Jahres 1356, ver-spürte man in Basel gegen Abend einen leichten Erdstoß. DieEinwohner erschraken; doch beruhigten sie sid), als die Stöße sichnur schwach wiederholten. Aber nachts um 10 Uhr bebte dieErde so entsetzlich, daß die ganze Stadt wankte und in Trümmerfiel. Nach diesem starken Erdstoß hörte das Beben nicht aus;es setzte sich fast durch die ganze Nacht fort und war dreimalnoch so heftig, daß die Glocken der Predigerkirche von selbst an-schlugen. Die Mauern barsten und stürzten krachend zusammen;selbst die festesten derselben zitterten und bekamen Risse. Nichtein einziges Haus blieb unversehrt. Wohl trotzten die mächtigenPfeiler des Münsters; aber der obere Teil des Chores fiel ein.Die Ringmauer brach auch zusammen und stürzte in den Graben.Alle Straßen waren mit Schutt überfüllt und ganz ungangbar.Über 300 Einwohner fanden im Trümmerhaufen einen jähen Tod.Wer konnte, rettete sich ins Freie auf die großen Plätze. Dochwurde noch manch Fliehender von herabfallenden Mauerstücken er-schlagen. Aber nicht bloß die Stadt, sondern ihre ganze Umgebunglitt unter dem schrecklichen Ereignis. Die stolzen Burgen der Ade-ligen zerfielen; ihre Ruinen predigen dir noch heute, wie schnell