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3. Verlassen, verlassen, es kann nicht anders sein!
Zu Straßburg, ja, zu Straßburg, Soldaten müssen sein.
4. Der Vater, die Mutter, die gingen vor’s Hauptmanns Haus:„Ach Hauptmann, lieber Hauptmann, gebt uns den Sohn
heraus!“
5. „Euren Sohn kann ich nicht geben für noch so vieles
Geld;
Euer Sohn, und der muß sterben im weit und breiten Feld.“
(Volkslied.)
280. In der Fremde.
1. Ihr Berge der HeimatMit ewigem Schnee,
Ihr blühenden DörferIm heimischen See,
Ihr Zeugen der Jugend,
Ich rufe euch zu:
O Land meiner Vater,
Wie lieblich bist du!
2. Das Alphorn der Heimat,Wie tönt es so hell.
Es stlbert melodischVom Felsen der Quell,
Es jodelt der SenneAuf Matten und Fluh:
O Land meiner Vater,
Wie lieblich bist du!
3. O Heimat, du süße.Möcht' wieder dich sehn.
Deine grünenden AuenUnd lockenden Seen;
Da fände ich Frieden,
Da fände ich Ruh:
O Land meiner Väter,
Wie lieblich bist du!
4. Das Weh, das allmählichDas Herze mir bricht,
Die Menschen, die fremden.Begreifen es nicht.
O lasset mich singenUnd weinen dazu:
O Land meiner Väter,
Wie ferne bist du!
(Heinrich Leuthold.
*
*
Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an,
Das halte fest mit deinem ganzen Herzen!
Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft;
Dort in der fremden Welt stehst du allein,
Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
(Schiller.)
’»OKXSO*«'