Band 
Dritter Teil.
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stäcket, daß offt die nachpuren über ihn schruwen, ob ermich wellte mir den.“

Da kam von Reisen zurück ein Verwandter, namensPaulus, der war als fahrender Schüler, wie man damals dieStudenten nannte, in Ulm und Bayern gewesen. Nun wurdegar viel Merkwürdiges von Städten und Ländern erzählt, daßdem Sennbüblein fast Hören und Sehen verging. Es hattevon dem Augenblick an keinen großem Wunsch, als diesesVetters Knechtlein zu werden und mit ihm den Schulen nach-zureisen; es fiel auf die Knie und bat Gott, den Allmäch-tigen, daß er es von dem bösen, grausamen Pfarrer befreie.Das geschah. Aber darum fing für den Knaben noch keinbesseres Leben an. Er hatte noch nichts gelernt, als ein wenigsingen, das er des Betteins wegen hatte üben müssen, undnun ging’s im zartesten Alter ohne alle Hilfsmittel hinaus indie weite Welt. Über die Grimsel wanderten sie ins Hasle-tal; Thomeli ging voraus und bettelte für seinen Studenten,und man gab ihm viel und gern, weil den Leuten seineWallisersprache und sein kindliches Benehmen wohl gefielen.Eines nach dem andern, das er in seiner Bergeinöde daheimnoch nicht gesehen hatte, kam ihm nun zu Gesichte: einKachelofen setzte ihn sehr in Verwunderung, schnatterndeGänse erschreckten ihn, und in Luzern erblickte er mit Er-staunen die ersten Ziegeldächer. Aber auch der Vetter Pauluswar gar nicht so milde gegen das junge Bürschlein, das fürihn Nahrung betteln mußte; er schlug dem schlecht gekleidetenKinde, wenn es müde war, unbarmherzig um die naktenBeine und zwang den Kleinen, Gänse zu stehlen, wodurches oft bei den Bauern zu argen Streitigkeiten kam. Einsttrug Thomeli, als sie schon weit in Deutschland waren, unterdem Röcklein eine derart erbeutete Gans; aber es hingen ihrdie roten Füße hervor. Er wurde erwischt. Der Vetter mußtedie Gans bezahlen, und sie kostete nicht wenig, nämlich zweiganze Batzen, was damals viel Geld war, namentlich wennman keins hatte.