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jung Rottelen, und vill hüpscher junger Kärpflin, und hadtdie muoter die visch selber verkoufft, was sy aber gelöst hatt,han ich noch nit gsummiert, ich han’s iren als gelassen.“
Nach Montpellier, wo Felix Platter Medizin studiert, be-richtet der besorgte Vater im September 1554 über den schlech-ten Ertrag dieses Jahres: „Das Gut hat diesen Sommer nichtviel abgetragen, fast keine Früchte, „nit ein birlin noch öpfelin;win hoffen ich zimlich,“ aber mit dieser Mißernte ergeht esuns wie andern Leuten; rings um die Stadt gibt’s in diesemJahre keine Früchte, „höw zimlich, ämpt 1 ) gar wenig, dergroßen Hitze wegen.“ Mein Viehstand besteht aus 4 Kühen,7 Kälbern, 2 Ochsen; ebenso habe ich bei einem Bauer 53Ziegen, zu Hause (in der Stadt) 15 Kaninchen, auf dem Gute24 Tauben, und die Zahl der Hühner kenne ich nicht einmal.Doch den Esel hätte ich bald vergessen. Kostgänger halte ichmit Gilbert und dem Binder 15, auf dem Gut zwei Knechtemit ihren Frauen. Wein und Getreide haben einen leidlichenMarktpreis. Das ist der Stand unseres Haushalts, den dieMutter mit einer Magd besorgt . . .“
Im Dezember desselben Jahres schreibt er: „Unser winist guot und hüpsch blutrot. Alle guote frind und nochpurenduont dich vast 2 ) wider grietzen. Uff dyss mall weiß ichnüt mer.“ In einem Briefe vorn 22. Oktober 1553 fordertder strebsame Landwirt den Studenten in Montpellier auf,ihm Sämereien aus dem Süden zu schicken und ihm An-weisung zu geben, ob dieselben auf feuchter oder trockener,sonniger oder schattiger, auf niedriger (tiefgelegener) oderden Winden ausgesetzter Stelle zu säen seien. In ersterLinie erbittet er sich von ihm Gewächse, die zum Genussedienen, wie: Zwiebeln, Lattich oder Kopfsalat, Spinat undanderes mehr.
So ländlich einfach und gemütlich ging es damals nochin unserm Basel zu. Ob Thomas Platter, der Ökonom in
') Emd, Grummet. 2 ) recht.
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