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Erbsenfelde. Nur wenige Windungen macht er noch vor-wärts, und die scharfen Zähne des Iltisses sitzen ihm imFleische. Es gibt einen wilden Kampf; denn der Aal ist einkräftiger Bursche und nimmt es schon mit einem Feinde auf.Aber der Iltis faßt den glatten Gesellen so, daß dieser seinGebiß nicht gebrauchen kann, zerbeißt ihm den Schädel undschleppt ihn in die Vorratskammer des Hamsters.
Wenige Minuten darauf ist er schon wieder auf der Jagd.Dort hinten im Klee hat eine alte Rebhenne ihr Nest; siesitzt auf den Eiern und schläft. Der Iltis faßt sie und beißtihr den Kopf ab. Hungrig ist er nicht mehr, er will nuretwas Leckeres haben; so säuft er ein wenig Blut, frißt dasGehirn und schleppt dann das Rebhuhn zu Kröte und Aal.Dann kehrt er zurück und holt auch die Eier, eins nach demandern; geschickt drückt er sie mit dem Kinn gegen dieBrust und trägt sie in einen Schlupfwinkel, ohne eins zuzerbrechen. Hindert ihn morgen etwa das Wetter am Aus-gehen, so öffnet er sie vorsichtig mit den Zähnen und lecktsie aus. Kein Tier des Feldes ist vor dem Iltis sicher, selbstdie Kreuzotter nicht.
Das Beste am Tier ist der Balg. Mitte Winters bezahltihn der Kürschner am teuersten. Wenn sich der unangenehmeGeruch verloren hat, den das Tier hei Lebzeiten hatte, sonimmt sich der braunschwarze Pelz mit weichem, gelblichemWollhaar recht hübsch aus. (H. Wagner.)
87. Des Igels Waffe.
Wer etwa an einem schneefreien Wintertag in Begleitungseines Jagdhundes auf einem einsamen Feldweg zwischen hohenHecken dahinschlendert, dem begegnet es wohl, daß mit einem MalSultan, der bis jetzt nach seiner Gewohnheit munter vorausgetrabtist, Halt macht und sehr ernsthaft in die Hecke, wo sie gerade amdichtesten mit abgestandenem Gras besetzt ist, hineinschnuppert. Daskluge Tier bleibt dabei völlig ruhig, ganz anders, als wenn es gälte.