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schaufeln sie diese nach hinten und von hier schieben siedieselbe mit den Mittel- und Hinterfüßen weiter, so daß all-mählich eine Höhlung entsteht, die oberhalb immer mehr er-weitert wird, bis die Decke so dünn ausgearbeitet ist, daßsie den Leichnam nicht mehr trägt. Nun versinkt dieser,und die lockere Erde zur Seite überschüttet ihn leicht, so daßvon ihm oft nichts zu sehen ist. Aber was bestimmt denndie Käfer zu so emsiger Arbeit? Wollen sie den Leichnamfortschaffen, damit er uns nicht anwidere, oder seine Aus-dünstung nicht die Luft verunreinige ? — Das eben weniger,wiewohl der liebe Gott auch dafür gesorgt hat, daß in derNatur Reinlichkeit herrsche, und daß faulende Tiere hinweg-geschafft werden; aber in diesem Falle werdet ihr gleichden Zweck der emsigen Arbeit erkennen. Der Käfer legtnämlich in den Leichnam seine Eier, woraus Engerlingeschlüpfen, die den Raupen entfernt ähnlich sind, die sichnun von dem toten Körper nähren, darin auswachsen, sichverpuppen und nach etwa sechs Wochen als junge Toten-gräber hervorkriechen, welche die Größe der alten haben;denn das merkt euch nur bei dieser Gelegenheit, daß dieInsekten nach der letzten Verwandlung nicht mehr wachsen.So suchten also die emsig herbeifliegenden Totengräber fürihre Eier ein passendes Lager auf, damit die daraus hervor-kriechenden Tierchen die nötige Nahrung fänden, und ihr er-seht daraus deutlich die Fürsorge der Eltern auch bei denoft verachteten Tieren. 0, ich könnte euch von diesen Toten-gräbern noch manches Geschichtchen erzählen; doch das ge-schieht wohl ein andermal. (Elditt.)
90. Der Hering.
Dieser Bewohner der Meerestiefen wird ungefähr dreißigZentimeter lang. Sein langgestreckter Körper ist mit großenSchuppen bedeckt. Diese sind auf dem Rücken schwärzlich;an den Seiten und am Bauche schimmern sie im Silberglanz.