3. Sacklinnen aber freilichWar eben Sackleinwand,
Und hatte grob und eiligDie Antwort bei der Hand.
4. „VonLadiesoderSchlumpen’s tut nichts zur Sache hier.Du zählst jetzt zu den Lumpen,Und bist nicht mehr als wir. -(Th. Fontäne.)
12. Der Hund und die Sau.
„Hör’ einmal, liebwertste Sau!
Wenn ich’s mir so recht beschau’,
Muß ich gestehn, daß mich’s verdrießt,
Wie du deine Kinder erziehst.
Mitten im Schmutz, tagaus, tageinLiegen sie da, als müßt’ es sein,
Schrein und quieken und grunzen und schmatzen,Daß einem fast die Ohren platzen,
Lernen nicht jagen, nicht hüten, nicht wachen,Fressen die unappetitlichsten Sachen;
Wär’s nicht traurig, man könnt’ drüber lachen.
Hör’, Frau Sau, nimm dich in acht!
Deine Kinder, eh’ du’s gedacht,
Werden — ich sprech’, wie ich es meine —
Wenn’s so fortgeht, rechte Schweine!“ —
Kaum hat so der Hund gesprochen,
Fährt die Sau ihn wütend an.
Und was hat er denn getan?
Wahrheit hat der Hund gesprochen,
Ja, die hört nicht jeder an! (Reinick.)
13. Einträglichstes.
„Was trägt dein Singen ein?"Bemerkt die reiche MausVor ihrem vollen HausDem muntern Vögelein.
„Das", sagt's, „hab' ich davon,
Was Blumen von dem Glanz,Was Well' und Wind vom Tanz:Die Freude ist mein LohnUnd Frohsinn, aller GüterKrön'!"
(Em. Fröhlich.)