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Wie lacht um ihn der Sonne Strahl!
Wie tanzen die Berge, der Wald und das TalVorüber, schnell vorüber!
2. Bin weißes Tuch, ein Schleier wehtVorn Fenster mir herüber.
Wer ist der Schalk, der im Wagen steht.
Und braust so schnell vorüber!
Ach! Teilt’ ich eure Fröhlichkeit,
Und flog’ in die Welt so grün, so weit,
So wonnig mit euch hinüber!
3. Und nun auf die Brücke und über den BachHinüber, schnell hinüber. - -
Ha! Rauch und Dampf und ein dumpfer Krach,Und die Wellen rieseln drüber.
Ein jäher Schreck und ein kurzer Schmerz,
Und Freud’ und Kummer, du armes Herz!
Sie sind vorüber, vorüber.
4. So rasch, so jäh, und in finstre NachtHinüber, ach, hinüber!
Des Herzens Wonne, der Erde PrachtVorüber! ach, vorüber! —
Getrost, mein Herz! Ob der Sonne Licht
Vergeht, es zieht die Liebe nicht
Vorüber — nie vorüber. (Eugen Mory.)
103. Der kleine Hydriot.
Ich war ein kleiner Knabe, stand fest kaum auf dem Bein,Da nahm mich schon mein Vater mit in das Meer hineinUnd lehrte leicht mich schwimmen an seiner sichern HandUnd in die Fluten tauchen bis nieder auf den Sand.
Ein Silberstückchen warf er dreimal ins Meer hinab,
Und dreimal mußt’ ich’s holen, eh’ er’s zum Lohn mir gab.Dann reicht’ er mir ein Ruder, hieß in ein Boot mich gehn,Er selber blieb zur Seite mir unverdrossen stehn,