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Schultern und dem Stacken den gefährlich eindringenden Nebenbuhlersich vom Leibe zu halten suchte. Als während einer Ruhepauseder Kampfrichter sich lächelnd mit den Warten: „Galt, Hans Ueli,das ist en Unchummliche, dä macht-di eis z'schwitze," zum Emmen-taler wandte, erwiderte dieser: „Es ist wahr, i ha äse mit mängemgmacht, aber das mueß-i säge, es ma setz gah, wie-n-es will^ daßmer nie e Festere unter d'Finger cho ist!" Im folgenden Schwungerrang der kundige Emmentaler wieder einen Sieg, daß selbst deraufs Knie gebückte und aufmerksam allen Bewegungen lauschendeObmann aufsprang und in die Worte ausbrach: „Schöner nützt!nüt!" Dann aber wandte er sich tröstend an den Entlebucher:„Häb uit Chummer, daß-mer nit gseh heize, was mit-der isch!Mir müsse wohl, daß es nit guet z'mache ist mit ein Hans Ueli,und wenn sich eine gwehrt het gegen ihn wie du, so het°ergmacht, was möntschemöglich ist. Jedefalls ghört dir es Schaf,für dermit im Entlibuch nfz'zieh!" Das war lindernder Bal-sam in die tiefe Herzenswunde des Besiegten, der in der Hoffnung,feiner bisherigen Unüberwindlichkeit einen neuen Kranz aufzusetzen,nach Bern gezogen war.
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Keiner aber hatte den Kampf dieser beiden Männer genauerbeobachtet als der Gemsjäger aus dem Oberhasli, der zumSchlüsse noch mit dem siegreichen Emmentaler in den Ausstichkam. Er hatte sich jede Stellung, jedes Anziehen, die Art desAusladens und Ausleerens des Gewaltigen gemerkt, mit demer nun an die Reihe kam. „Das ist jetzt nicht zum Spaß-treiben," hieß es, als diese zwei Meister in den Kreis traten,und dann wurde es ringsum lautlos stille. Hui! wie flogen sienun zwei- bis dreimal im Kreis herum, nach einem Vorteilhaschend und zugleich auf ihren Schutz bedacht. Da stellt derEmmentaler plötzlich den Gegner und rückt ihm auf den Leib.Dieser läßt sich Verteidigungsweise auf die Knie nieder und weichtetwas zurück. Der Angreifer rückt wieder vor, und man sieht,wie alle Muskeln an ihm arbeiten. Plötzlich tut er mit einem