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wett-i, daß-i das nit gseh hätt." Hans Ueli selbst hatte ruhig dieseLobeserhebungen entgegengenommen; dann wandte er sich plötzlichum, schritt auf die Gruppe der Oberländer zu, rief den mutigenSohn des Hochgebirges aus ihren Reihen hervor und begrüßteihn als ebenbürtigen Gegner mit einem weit ausgeholten kräftigenHandschlag. Da brach ein ungeteilter Beifallssturm von den An-wesenden los, und einstimmig erschollen die Lobpreisungen derbeiden Schwingerhelden.
Unter den Klängen der Musik und dem fortwährend vonneuem erschallenden Jubel des Volkes nahmen die Sieger ihrePreise in Empfang, und eine an die Schwinger gerichteteAnsprache des Festpräsidenten schloß mit den Worten: „übetfortwährend eure Kraft, euren Mut und eure Ausdauer bei diesemschönen vaterländischen Spiel. Es sei euch dasselbe eine Vor-schule für ernste Tage, in denen unsere höchsten Güter mit Herzund Hand verteidigt werden müssen. Auch unser heutiges Festmöge das republikanische Volksbewußtsein stärken und eine neueQuelle der Freundschaft unter den verschiedenen Stämmen unseresgeliebten Vaterlandes werden!" (A. S., nach Rudolf S-härer.)
60. Von den Schlössern und Burgen in der Umgebung
von Basel.
Wer über die Hügel und Berge wandert, erfreut sich amschönen Wald, an dem rauschenden Bach, am Blick in die weiteFerne. Oft trifft der Wanderer, entweder im Gebüsch verstecktoder auf steiler Fluh oder auf der Spitze des Berges, weithinsichtbar, altes, festes Gemäuer. Solches heißt man Ruinen, Trümmeralter Schlösser oder Burgen.
Viele dieser Mauerstöcke stehen schon manches Jahrhundertda, und man fragt sich, wozu einst solche Burgen gebaut worden,wer darin gelebt hat, und wie sie so jämmerlich zerfallen sind.Alles das hat man nach und nach erforscht und dabei gefunden,daß diese hohen Häuser sehr viel erlebt haben.