beim Kornhaus (jetzt Gewerbeschule), und unten beim Birsig standdas Eseltor (nach einem gleichnamigen Anwohner benannt); unterdem Bogen des Wassertores lief der Birsig in die Stadt; durchdas Eschemertor (benannt nach einem Anwohner mit NamenEschemar^) führte die Straße über Reinach und Aesch nachLaufen; das letzte Tor gegen den Rhein hin war Kuonos Tor(benannt wieder nach einem seiner Anwohner), der spätere St. Al-ban-Schwibbogen (1878 abgetragen).
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Das eigentliche Weichbild der Stadt war im Mittelalter mitKreuzen bezeichnet. Wer sich gröbere Vergehen zuschulden kommenließ, mußte „vor den Kreuzsteinen leisten", m. a. W., er war ausdem Weichbild verbannt. Solche Kreuze standen ursprünglich da,wo dann die Vorstädte ihre Tore erhielten, später weiter außen,zum Beispiel auf dem Gellehart (Name des bedeutendsten Grund-besitzers in jener Gegend) jetzt Geliert, neben einer Kapelle, vordem Eschemertor, am Eingang in das Nauengäßchen; jenseitdes Rheins oberhalb der „Klüben" (Klibeck), u. a. m.
Das Gebiet nun, worin der Bischof von Basel die Gerichts-barkeit ausübte, war anfänglich äußerst klein, durch die städtischeBannmeile begrenzt. Diese lief vom Rhein die Birs hinauf bisnach Brüglingen, von da bis an die Grenze des Basier-unddes Münchensteinerbannes, dann dem Vlinsbach (dem Bach
(aus ital. spallii Schulter, Bug) zunächst „Schulterblatt" am Rindvieh, sodann„Leitersprosse, Sprüssel". Campe kennt ein veraltetes Wort die Spale „dünnes,langes zugespitztes Holz"; österr. der Spat ist ein „hölzerner Spieß", tirol.Spol; rätorom. Spole ein hölzerner, unten zugespitzter Stab oder Keil mitÖse zum Einziehen der Heutuchseile.
Einen Hof „im Spalen" hat Langenbruck; Äcker „im Spalen" liegenin der Gemeinde Semen, Solothurn, ein „Spahlacker" in der Gemeinde Wenz-wilen, Ober-Elsaß. Verwandt ist ital. Hpallcttu, spalicra, Geländer, wovonSpalier, Baumgeländer.
') *Asci-inar, "Eschemar, aus aso Esche, Lanze und märi berühmt; vglAnc-heri — Escher, Asc-man — Eschmann u a. Also weder das Tor, durch dasdie Straße nach Aesch („Esch") führt, noch „faudcnli'g de* cendrcs“, wie derName auch schon übersetzt worden ist.