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die glückliche Erfassung der Idee, dem unsterblichen Helden aufdieser klassischen Stätte ein würdiges Denkmal zu setzen, wirdanken euch für dessen vollkommen gelungene Ausführung.
Uri — die Landleute und seine Magistraten — haben sichum die Kunst und um das Vaterland verdient gemacht.
Möge die göttliche Vorsehung über sie walten für und für,und über das ganze liebe Vaterland! (Bundespräsident Joseph Zemp.)
. 76. Dufours Armeebefehl vom 22 . November 1847.
Eidgenössische Wehrmänner!
Ihr werdet in den Kanton Luzern einrücken. Wie Ihrdie Grenzen überschreitet, so laßt Euern Groll zurück und denktnur an die Erfüllung der Pflichten, die das Vaterland Euchauferlegt. Zieht dem Feinde kühn entgegen, schlagt Euch tapferund steht zu Eurer Fahne bis zum letzten Blutstropfen! Sobaldaber der Sieg für uns entschieden ist, so vergeht jedes Rache-gefühl, betragt Euch wie großmütige Krieger; denn dadurch beweistIhr Euern wahren Mut. Tut unter allen Umständen, was ichEuch schon oft empfohlen habe. Achtet die Kirchen und alle Ge-bäude, die dem Gottesdienste geweiht sind. Nichts befleckt EureFahne mehr als Beleidigung gegen die Religion. Nehmt alleWehrlosen unter Euern Schutz; gebt nicht zu, daß dieselben beleidigtoder gar mißhandelt werden. Zerstört nichts ohne Not, verschleudertnichts, mit einem Worte, betragt Euch so, daß Ihr Euch stetsAchtung erwerbet und Euch des Namens, den Ihr tragt, stets
würdig zeiget! Per Oberbefehlshaber: W. H. Dufour.
77. Glückwunschschreiben
des schweizerischen Bundesrates an Gottfried Voller') zu dessen siebzigstemGeburtstage (den Juli (889).
Hochverehrter Herr!
Sie haben unserm Lande viel geschenkt. Vor allem jenesweihevolle Lied, das in der Tonweise des unvergessenen Baum-
') Vergleiche des Dichters Lebensbild auf S. 176—178 dieses Bandes.