Band 
Fünfter Teil.
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Hätt-i z’rote gha, ’s wär z’Wil e schickliche Platz gsi.

’s sin doch au scho Gutsche vo Basel usegfahre,

Ohni Widerred vo mine gnädige Here,

Usezue Her Briggem 86 ), und inezue Her Ehina.

260 Aber di Vertraue stobt zum Chlei-Hüniger Pfarer.

Wie de meinsch, se göhn-mer 87 ) denn dur d’Riechemer Matte!Lueg, isch seil nit d’Chlübi, und chunt-er nit ehe dort abe?Jo, er isch’s, er isch’s! I hör’s am freudige Bruusche!

Jo, er isch’s, er isch’s mit sine blauen Auge,

265 Mit de Schwizerhosen und mit der sammele Chreze,

Mit de christalene Ohnöpfen am perlefarbige Brusttuech,

Mit der breite Brust und mit de chräftige Stotze,

’s Gotthards große Bueb, doch wie ne Rotsher vo BaselStolz in sine Schritten und schön in sine Gibärde!

270 0 wie chlopft-der’s Herz, wie lüpft-si ’s Mailänder Halstuech,

Und wie stigt-der d’Röt 88 ) in dini liebliche BackeWie am Himmel "’s Morgerot am duftige Maitag!

Gell, de bisch-em hold, und gell, de hesch-der-'s nit vorgstellt,Und es wird-der wohr, was im verborgene Stübli275 D’Geister gsunge heim und an der silberne Wagle!

Halt-di numme wohl! — I möcht-der no allerlei sage,

Aber ’s wird-der winde weh! Di Kerli, di Kerli!

Förchsch, er lauf-der fürt, se gang! Mit Tränen im ÄugliRüefsch-mer: „Bhüet-di Gott!“ und fallsch-em freudig an Buese.280 Bhüet-di Gott der Her, und folg-mer, was-i-der gsait ha! *)

(J. P. Hebel. Text nach E. Keller, Max Hesscs Verlag.)Die Fußnoten geben nach 0. Heilig die abweichenden Lautformeu der heutigenMundart von Hausen, bezw. seit Hebel ausgestorbene Formen u. Wörter, (f)

') Dängeligcist. — s ) f. — *) Büschelchind. — 4 ) erlusteret. —6 ) Löibli. — •) Räindli. — 7 ) Bäindli. — 9 ) f. — 9 ) Wase. — l0 ) öiser. —“) tausigf. — lf ) der Zopf — d’Zöpf. — ’*) zwänzg. — ") Elle. — ,5 ) walet(wallt). — * 6 ) 's Hämin. — n ) as. — u ) sig und seig. — ") Chilchspil. —*°) Stroß. — 31 ) vertäflete. — as ) Mulbrg. — 2S ) höchere. — ") —Vögeli. —as ) feißi — *•) orgele. — !1 ) Weiße, jünger Weize. — S9 ) f. — M ) bigiirsch— ,0 ) ferig. — sl ) langs’m. — **) ummeluegt. — •“) seigsch. — “) Kon-stanz. — M ) hattet. — “•) f. — ,7 ) göh- mer oder gömmer. — **) Röti. —*) Vgl. auch J. V.Scheffel „Der Trompeter von Säckingen“ (IV. Stück).