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Und durchsuchten seine Weidmannstasche,
Bis sie die versproch’nen Schätze fanden.
Kurze Zeit darauf hatt' unser PflanzerAuf der Jagd im Walde sich verirret.
Über Stock und Stein, durch Tal und BächeStieg er schwer auf manchen jähen Felsen,
Um sich umzusehen nach dem Pfade,
Der ihn tief in diese Wildnis brachte.
Doch sein Späh’n und Rufen war vergebens,
Nichts vernahm er als das hohle EchoLängs den hohen schwarzen Felsen wänden.Ängstlich ging er bis zur zwölften Stunde,
Wo er an dem Fuß des nächsten BergesNoch ein kleines, schwaches Licht erblickte.
Furcht und Freude schlug in seinem Herzen;
Doch er faßte Mut und nahte leise.
„Wer ist draußen?“ brach mit SchreckenstoneEine Stimme tief her aus der Höhle,
Und ein Mann trat aus der kleinen Wohnung.
„Freund, im Walde hab’ ich mich verirret,“Sprach der Europäer furchtsam schmeichelnd,„Gönnet mir, die Nacht hier zuzubringen,
Und zeigt nach der Stadt, ich werd’ Euch danken,Morgen früh mir die gewissen Wege!“
„Kommt herein!“ versetzt der Unbekannte,
— „Wärmt Euch! Noch ist Feuer in der Hütte.“Und er führt ihn auf das Binsenlager.
Schreitet finster trotzig in den Winkel,
Holt den Rest von seinem Abendmahle,
Hummer, Lachs und frischen Bärenschinken,
Um den späten Fremdling zu bewirten.
Mit dem Hunger eines Weidmanns speiste,
Festlich wie bei einem Klosterschmause,
Neben seinem Wirt der Europäer.