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10. Sie werden dir kein Denkmal setzenIn goldner Schrift auf stolzem Erz.
0, mög' es dies mein Lied ersetzen,
Das dir geweiht ein dankbar Herz!
(Eduard D&ßekel.)
161. Samstag Abend.
1. Kaum, kaum noch im zerfließenden Duft,
Wo die Hügel verdämmern, die Landschaft, die LufLRagt der Schornstein einer Fabrik.
Weißer Qualm zieht, zerteilt sich, verschwindet,
Und hört plötzlich auf,
Die Woche hat eben geendet.
2. Im schmutzigen, staubigen Ehrenkleid,
Entströmt, von des Tages Fron befreit,
Der Arbeiterschwarm der Fabrik.
Wenn Schnaps dann und wüstes Wort sich bindet,
Geht der Lohn rasch drauf,
Und ist der Sonntag morgen geschändet.
3. Nein, nein und nein! Auch vorn Himmel ein Stück:Offner Frauenarm, Kinderjubel, häusliches Glück,
Naht der Vater aus der Fabrik.
Wo sich am Herde die Liebe findet,
Hat des Ruhtags VerlaufViel künftige Kraft gespendet.
(Detlev von Iiliencrom.)
162. Wie der alte Schmied seinen Sohn in die Fremde schickt.
(Plattdeutsch.)
1. „De Hauptsak is, lihr wat, Jehaim,
Un kumm taurügg as Jhrenmann.
Makt' t Handwerk di ok buten *) swart,
Holl rein de Hand und rein dat Hart.