Band 
Fünfter Teil.
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Dat hei fei,* 8 ) wenn't de Jung nich süht,

Sick ut de Ogen wischen müßt.

„Na," seggt hei, „orntlich narschen^i is't.

Wo 88 ) dumm un dämlich 88 ) spritzt dat hüt."

(Fritz Reuter.)

'-draußen, '-ansehnlich, glatt. *) (dr) innen ') reinlich. kurz. *} hinten.’) auslernen. ') gucken, sehen. “) Mist, Dung. ,0 j glühen. “) Abfall ") faffen.“) halte. ") fest, sicher. ") schmiede. sieh. ") herunter. '*) Hut. '*) zu,*°) zieh. ") „toller", kühner. "> Niederdeutscher Personenname, saunt zu platt-deutsch. Snut, Schnauze, sondern zu got. »nutrs, angels. «untr, ahd. «nottarweise; oberd Ortsn. 8nuckinx«. ") er sie. '*) närrisch, „närsch". ") wie'*) bimtm.

163. Am Amboß.

1. Mir griff des Lebens harte FaustSchon in die krausen Kinderlocken;

Den Knaben hat es dort gezaust,

Hat ihn umsungen und umsaust

Und wahrlich nicht mit Blütenflocken.

2. Und „Schaffen“! rief’s; „die Stunde flieht!“Und trieb mich aus der Mutter Kammer:

„Nur der hat recht, der recht sich müht,

Du selbst bist deines Glückes Schmied.“

Ich weint’ und faßte Zang’ und Hammer.

3. Weit fuhr ich, wie die Sehnsucht fährt,Von Riesen lernt’ ich und von Zwergen;

Und braun und stark zurückgekehrt,

Bestellt’ ich frisch den eig’nen Herd

In meiner Heimat grünen Bergen.

4. Da hui) ich an mit Mut und FleißZu ernsten Schlägen auszuholen;

Den spröden Stahl bezwäng mein Schweiß,

Und mancher Tropfen, herb und heiß,

Fiel zischend in der Esse Kohlen.