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Das alte Dach der Vater sankhin
Wie der alte Stolz der Bauern,Nur das Eichengebälk über demTrotzt in den Mauern. sKamin
3. Und nur die Weide klagtUm den toten Hof im Winde,Das klingt so trostverzagt
Wie das Schluchzen von einemKinde,
Und immer noch, mußt' ich vor-übergehn,
Ist es durchs Herz mir ge-fahren.
Als wär' mir da selber ein Leidgescheh'n
Vor langen Jahren.
«Gertrud Freiin le Fort., Gartenlaube 1906.)
1(»7. Wetterregel.
1. Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben;
So bell der Morgen und so schön der Tag:
Oft bat sich spät noch schwül Gewölk erhoben,
Der Abend schloß mit Sturm und Wetterschlag.
2. Du sollst den Tag nicht vor dem Abend schelten;Nach Regengüssen und nach Sturmesnot,
Oft sahst du, wie die Wolken sich erhellten,
Der Tag verglomm in gold’nem Abendrot.
3. Am schönen Morgen lobe du den Morgen,
Am heißen Tag tu’ redlich deine Pflicht,
Und für den Abend laß den Himmel sorgen,
Der beides schickt, Gewölk und Sonnenlicht.
(Karl Gerok.)
168 . Ausfahrt.
1. Berggipfel erglühen,Waldwipfel erblühen,
Vom Lenzhauch geschwellt;Zugvogel mit SingenErhebt seine Sd)wingen,Ich fahr' in die Welt.
2. Mir ist zum GeleiteIn lichtgoldnem KleideFrau Sonne bestellt;
Sie wirft meinen SchattenAuf blumige Matten,
Jd> fahr' in die Welt.