Band 
Fünfter Teil.
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4. Bekümmert wandte ich mich ab.

Doch neulich kam ich wieder,

Mich zog der Sonnenschein hinausZu Mattengriin uud Flieder.

Was sah ich! Ha, wie jauchzt’ ich auf!

Mein Weidenstrunk aufs neueStreckt hundert schlanke Zweige ausHin nach des Himmels Bläue.

5. lind in den Zweiglein tönt’s und klingt'sVon Zeisigen und Finken:

„Wach’ auf, wach’ auf! Nun laß auch duDen Mut dir nimmer sinken!

Nimm schnell dein Lautenspiel zur Hand,

Sing helle Jubellieder!

Im Sang verjüngt sich dein Geblüt,

Und deine Kraft kommt wieder!“

6. Und seit ich neu die Saiten schwing’,Bin ich ein andrer worden;

Mir strahlt die Welt im Festgewand,

Sie lacht mir allerorten,

Sie lacht mir ins Gemüt hinein,

Stets neue Lieder sprießen.

0, möchte sich des Frühlings MachtIn jedes Herz ergießen! (Willi. Senn.)

170. Frühlingsfahrt.

1. Die Luft strich lauOb Wald und Au,

Statur stand neu in Blüte;Nach des Winters GrausIns Land hinausFuhr ich mit frohem Gemüte.

2. Nach gold'ner LustMit hoffender BrustGalt's, neu die Fahrt zu wagen;Ob auch stets das GlückI Noch wich zurück,

I Ich wähnte, ich würd' es erjagen.